Wenn du dich schon ein bisschen mit der Gesundheit deiner Katze auseinandergesetzt hast – besonders, wenn sie Gelenkbeschwerden hat –, bist du mit Sicherheit schon über alle möglichen Katzen-Futter gestolpert, die Grünlippmuschel als Ergänzung auf ihrer Zutatenliste stehen haben. Heute schauen wir uns an, was das ist und was es macht!
Dafür reisen wir als Erstes zu den unberührten Gewässern Neuseelands. Dort beheimatet ist die Perna canaliculus, die optisch zwar der Miesmuschel ähnelt, aber ein völlig anderes inneres Profil besitzt. Für unsere Samtpfoten ist sie deshalb so wertvoll, weil sie ein einzigartiges Wirkstoff-Quartett liefert: Glykosaminoglykane (GAG), spezielle Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien und Spurenelemente. Die GAGs sind dabei die absoluten Stars, denn sie kommen natürlicherweise im Bindegewebe und im Gelenkknorpel vor. Man kann sie sich wie einen Schwamm vorstellen, der Wasser im Gewebe bindet und so für die nötige Elastizität und Stoßdämpferfunktion im Gelenk sorgt.
Da Katzen als Fleischfresser Entzündungsprozesse oft sehr diskret im Verborgenen durchlaufen, bietet die Muschel hier eine sanfte, aber effektive Unterstützung für den gesamten Bewegungsapparat. Es geht bei der Gabe also nicht nur darum, akute Probleme zu behandeln, sondern den Körper präventiv mit Bausteinen zu versorgen, die er für die Regeneration von Knorpel und Gelenkschmiere benötigt. Doch selbstverständlich ist Grünlippmuschel auch bei Arthrose in Katzen eine große Hilfe. Das Schöne daran: Die Natur bietet hier eine Lösung, die biologisch hochverfügbar ist – das heißt, der Organismus deines Haustigers kann die Inhaltsstoffe direkt dort einbauen, wo sie gebraucht werden: im Gelenkspalt, in der Sehne und im Bindegewebe. So bleibt deine Fellnase bis in die Krallenspitzen agil.