Auch hier muss man ehrlich sein: Da die genauen Ursachen von FORL nicht vollständig geklärt sind, gibt es keine sichere Methode, die Erkrankung zu verhindern. Man kann das Risiko aber reduzieren und vor allem dafür sorgen, dass eine Erkrankung so früh wie möglich erkannt wird. Und das macht einen gewaltigen Unterschied für deine Katze.
Der wichtigste Punkt ist die regelmäßige tierärztliche Kontrolle. Mindestens einmal im Jahr sollte der Tierarzt das Gebiss untersuchen – bei älteren Katzen oder Katzen mit Vorgeschichte auch häufiger. Dabei sollte auch über ein Dentalröntgen gesprochen werden, denn nur auf dem Röntgenbild lassen sich FORL-Läsionen im Frühstadium erkennen. Ja, das erfordert eine Narkose, aber bei konkretem Verdacht oder bei Risikokatzen ist das absolut vertretbar.
Was du selbst im Alltag tun kannst: Eine gute Maulhygiene senkt nachweislich das Risiko für Entzündungen im Maulbereich – und chronische Entzündungen gelten als begünstigender Faktor für FORL. Regelmäßiges Zähneputzen ist die wirksamste Maßnahme gegen Plaque und Zahnstein. Wenn deine Katze das nicht toleriert, können ergänzende Maßnahmen wie funktionale Zahnpflege-Snacks unterstützen. Wirkstoffe wie Seealgenmehl und Natriumhexametaphosphat können der Plaquebildung entgegenwirken und damit das Entzündungsrisiko im Maul senken. Patsli Smile vereint genau diese Inhaltsstoffe in einem weichen Snack, der sich einfach in den Alltag integrieren lässt.
Auch die Ernährung spielt eine Rolle: Achte auf ein ausgewogenes Kalzium-Phosphor-Verhältnis im Futter. Ein Mangel an Kalzium oder ein Überschuss an Phosphor können den Mineralstoffhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen – was nach aktuellem Forschungsstand die FORL-Entstehung begünstigen könnte. Dein Tierarzt kann das Futter deiner Katze dahingehend beurteilen und bei Bedarf eine Anpassung empfehlen.
Und schließlich: Beobachte deine Katze aufmerksam. Du kennst sie am besten. Wenn sie sich anders verhält, anders frisst oder zurückgezogener wirkt, kann das auf Schmerzen hindeuten. Lieber einmal zu viel zum Tierarzt als einmal zu wenig. Deine Katze wird es dir danken – auch wenn sie es nicht zeigen kann.
Übrigens: Gerade ältere Katzen profitieren neben der Zahngesundheit auch von einer gezielten Unterstützung in anderen Bereichen. Gelenke und Beweglichkeit werden im Alter genauso wichtig wie gesunde Zähne. Und wenn deine Katze zu den sensiblen Typen gehört, die auf Tierarztbesuche oder Veränderungen mit Stress reagieren, kann auch eine Unterstützung für mehr Entspannung in stressigen Phasen sinnvoll sein.