Das kleine Einmaleins der Katzen-Ernährung

Veröffentlicht am: 17. März 2026

Lesezeit: 8–10 Minuten

Geschrieben von: Patsli

Katzenfreunde

Inhaltsverzeichnis

1. Das kleine Einmaleins der Katzen-Ernährung

2. So geht Katzen-Ernährung richtig: Was essen Katzen eigentlich?

3. Kurzer Guide zur Katzen-Ernährung: Wie oft und wie viel Futter braucht eine Katze?

4. Die große Debatte: Ist Trockenfutter gut für Katzen?

5. Zahnpflege für Katzen durch Ernährung: Kauen für die Gesundheit

6. Erlaubt oder verboten in der Ernährung? Was dürfen Katzen essen – mit Tabelle

1. Das Wichtigste zur Katzen-Ernährung ganz knapp:

Katzen sind Fleischfresser und brauchen vor allem hochwertiges Protein, essenzielle Aminosäuren wie Taurin und ausreichend Feuchtigkeit. Entscheidend sind bei der richtigen Katzen-Ernährung transparente Inhaltsstoffe, die richtige Futtermenge und eine gute Flüssigkeitsversorgung. Mit dem richtigen Basisfutter und gezielten Ergänzungen bleibt deine Katze in jeder Lebensphase gesund und vital.

2. So geht Katzen-Ernährung richtig: Was essen Katzen eigentlich?

Hast du dich jemals gefragt, ob du deiner Samtpfote das Richtige verabreichst? Natürlich wollen wir alle nur das Beste für unsere kleinen Vierbeiner – doch wenn wir selbst nicht wissen, was das ist, wird es schwierig. Da du hier gelandet bist, gehen wir davon aus, dass du den wichtigsten Schritt in Richtung gesunde Katzen-Ernährung schon getan hast: Du informierst dich. Bleibt noch die Frage: Wie sieht denn nun eine gesunde Ernährung für Katzen aus? Biologisch lässt sich diese Frage tatsächlich ganz einfach beantworten: Alles, was vier Pfoten hat und „Miau“ schreit, wenn es vor dem Futternapf steht, möchte bitte Fleisch. In freier Wildbahn wären das Mäuse, kleine Vögel und alles, was man sonst noch so erwischt. Kleine Beutetiere eben, die nicht nur hochwertiges Protein, sondern auch Feuchtigkeit und essenzielle Nährstoffe liefern. Das bedeutet für die Katzen-Ernährung bei dir zu Hause: Proteine sind die wichtigste Energiequelle, während Kohlenhydrate im Stoffwechsel der Katze eher keine bis gar keine Rolle spielen. Eine gesunde Raubtier- bzw. Katzenfütterung zeichnet sich daher primär durch einen hohen Fleischanteil und das Vorhandensein essenzieller Aminosäuren wie Taurin aus.

 

Die ausgewogene Ernährung Katzen gegenüber sicherzustellen, heißt aber nicht nur „viel Fleisch“, sondern auch, das Etikett der Fleischdose genau unter die Lupe zu nehmen. Artgerechtes Katzenfutter sollte transparent deklariert sein, damit du genau weißt, ob Muskelfleisch oder wertvolle Innereien verarbeitet wurden. Ein Fleischfresser braucht außerdem keine Füllstoffe wie Getreide oder Zucker, die den Blutzuckerspiegel unnötig belasten und zu Übergewicht führen können. Stattdessen solltest du bei deiner Katzen-Ernährung auf funktionale Zutaten setzen, die den natürlichen Bedürfnissen entsprechen. Eine Mieze, die hochwertig und bedarfsgerecht ernährt wird, zeigt das übrigens durch:

1. glänzendes Fell

2. klare Augen

3. eine robuste Verdauung

4. Lebenslust!

3. Kurzer Guide zur Katzen-Ernährung: Wie oft und wie viel Futter braucht eine Katze?

Tja – wenn deine Katze so is(s)t wie unsere, möchte sie sehr gerne immer und viel zu essen haben. Natürlich gibt es auch Stubentiger, die das anders halten und eher zum Fressen motiviert werden wollen. Und Glück hat man, wenn man sich gar nicht erst fragen muss, wie viel Futter man der Katze geben sollte, weil sie das selbst reguliert. Manche Tiger können das aber nicht und brauchen dabei etwas Hilfe. Was die richtige Menge an Futter bei der Katzen-Ernährung angeht: Wie so oft ist das individuell. Es ist eine gute Idee, sich an die Fütterungsempfehlung auf der Packung zu halten und dann mal zu schauen: Nimmt Mieze stark zu oder ab? In dem Fall entsprechend korrigieren. Hält Mieze ein gesundes Gewicht? Dann passt die Menge.

 

Und zwecks der richtigen Häufigkeit: Lieber zu häufig, als zu selten. Da Katzen in der Natur viele kleine Mahlzeiten zu sich nehmen, sind 3 bis 5 Portionen über den Tag verteilt für den Verdauungstrakt am schonendsten. Das gilt für ausgewachsene Katzen genauso, wie für kleine Kätzchen. Hier kannst du sogar noch etwas häufiger füttern – etwa 5–6 Mal am Tag, da ihr Magen noch winzig ist, sie für ihr Wachstum aber enorme Energie benötigen.

Aber aufgepasst: Eine Überfütterung sollte auch bei Kitten vermieden werden, um ein zu schnelles Wachstum der Knochen zu verhindern. Wir bei Patsli unterstützen dich übrigens gerne dabei, die tägliche Ration mit funktionalen Belohnungen aufzuwerten, ohne das Kalorienkonto deiner Samtpfote zu sprengen. Oft unterschätzt man die Kalorien von herkömmlichen Leckerlis, die oft voller Getreide und Fett stecken. Unsere süßen, weichen, Herzchensnacks hingegen sind so konzipiert, dass sie echten Mehrwert bieten, ohne die Bilanz negativ zu beeinflussen. So bleibt deine Katze in jeder Lebensphase fit und beweglich, egal ob sie ein junger Abenteurer oder ein betagter Senior ist!

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4. Kern-Debatte bei der Katzen-Ernährung: Ist Trockenfutter gut für Katzen?

Ob Trockenfutter nun gut für Katzen ist oder nicht, sorgt regelmäßig für Diskussionen. Der größte Vorteil von Trockenfutter liegt in der praktischen Handhabung: Es ist sauber und verdirbt im Napf nicht so schnell. Doch es gibt einen entscheidenden biologischen Haken: Katzen decken ihren Flüssigkeitsbedarf fast ausschließlich über ihre Beute. Trockenfutter entzieht dem Körper jedoch Wasser für den Verdauungsprozess. Wer ausschließlich trocken füttert, muss daher extrem genau darauf achten: Wie viel trinkt eine Katze am Tag? Trinkt sie nicht deutlich mehr, drohen langfristig Nierenprobleme und Harnsteine. Ob dein Stubentiger Trockenfutter gut verträgt oder nicht, hängt also davon ab, wie gut er sich das Trinken angewöhnen kann.

 

Ein guter Kompromiss ist die Mischfütterung: Nassfutter als Hauptquelle für Flüssigkeit, während Trockenfutter als Belohnung genutzt wird. Wichtig ist auch hier die Qualität: Gerade beim Trockenfutter solltest du noch genauer auf die Inhaltsstoffe schauen, denn hier kann schneller mal mit Getreide und unerwünschten Zusätzen gemogelt werden. Achte also unbedingt darauf, dass das Futter ohne Zucker und Co. auskommt. Und falls aus welchen Gründen auch immer Nassfutter eine ganz schlechte Option für dich und deine Mieze ist: Manchen Katzen kann man das Trinken auch mit etwas Aufwand näherbringen. Eine Maßnahme, um die Trinkfreude zu steigern, sind zum Beispiel Trinkbrunnen. 

Fazit: Trockenfutter ist unserer Meinung nach nicht per se „schlecht“. Letztlich entscheidet die Kombination aus hochwertigen Inhaltsstoffen und einer ausreichenden Wasseraufnahme über das Wohlbefinden. Da Katzen ein sehr schwach ausgeprägtes Durstgefühl haben, ist es unsere Aufgabe als Halter, die Feuchtigkeit in der Nahrung sicherzustellen. Trockenfutter sollte daher immer kritisch hinterfragt und nie als alleinige Nahrungsquelle ohne ausreichende Wasserzufuhr eingesetzt werden. Wenn deine Katze das Trinken verweigert, ist Nassfutter die einzig sichere Wahl. Ob trocken oder nass: Mit unseren funktionalen Snacks kannst du jede Katzen-Ernährung sinnvoll ergänzen, um spezifische Bedürfnisse wie Gelenke oder Fell zu unterstützen – und ohne die Flüssigkeitsbilanz weiter zu belasten.

5. Zahnpflege für Katzen durch Ernährung: Kauen für die Gesundheit

Ein Mythos, der sich weiterhin hartnäckig hält: Hartes Futter reinigt die Zähne. Tatsächlich zerbrechen die meisten Pellets jedoch beim ersten Biss, ohne wirklich Abrieb zu erzeugen. Möchte man die Zahnpflege direkt über die Katzen-Ernährung integrieren, funktioniert das über mechanisches Kauen auf größeren Stücken oder über gezielte Inhaltsstoffe, die die Speichelzusammensetzung positiv beeinflussen. Gesundes Zahnfleisch ist lebenswichtig, da Entzündungen oft unbemerkt bleiben. In unseren Patsli Smile Snacks setzen wir auf spezielle Inhaltsstoffe, die helfen können, den bakteriellen Biofilm auf den Zähnen zu reduzieren, bevor daraus harter Zahnstein entsteht. Die richtige Textur und funktionale Wirkstoffe sind die beste Prophylaxe, um deiner Katze stressige Zahnbehandlungen beim Tierarzt zu ersparen. So bleibt das Gebiss bis ins hohe Alter gesund.

6. Erlaubt oder verboten in der Ernährung? Was dürfen Katzen (nicht) essen – mit Tabelle

Im Alltag teilen wir gerne unsere Zeit mit unseren Samtpfoten. Und natürlich machen wir uns auch gerne Gedanken darüber, was gesund ist und was nicht. Doch manchmal kann das auch echt anstrengend werden. Wir wollen dir mit unserer kleinen Zusammenstellung helfen, Entscheidungen schneller zu treffen. Du kannst dir die Liste auch gerne ausdrucken und an den Kühlschrank hängen! So reicht ein einfacher Blick.

 

Ja:

  • Gekochtes Hühnerfleisch (ohne Gewürze)
  • Gekochtes Putenfleisch
  • Gekochtes Rindfleisch
  • Gedünsteter Lachs (grätenfrei)
  • Gekochter Kabeljau (grätenfrei)
  • Hühnerherzen (gegart oder roh in guter Qualität)
  • Rinderherz
  • Kleine Mengen gekochte Leber
  • Gekochtes Ei (v. a. Eigelb)
  • Hüttenkäse natur (kleine Mengen)
  • Naturjoghurt ohne Zucker (kleine Mengen)
  • Flohsamenschalen (zur Verdauungsunterstützung)

Nein:

  • Gewürztes oder gebratenes Fleisch vom Tisch
  • Wurstwaren (Salami, Schinken etc.)
  • Geräucherter Fisch
  • Thunfisch in Öl oder gewürzt (nur selten und pur im eigenen Saft)
  • Milch (führt oft zu Durchfall)
  • Käse in größeren Mengen
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Lauch
  • Avocado
  • Hundefutter (nicht bedarfsgerecht für Katzen)

Natürlich gibt es noch viele weitere Nahrungsmittel, die in der Ernährung von Katzen (k)einen Platz finden sollten. Zum Beispiel kann man auch die Frage „Dürfen Katzen Reis essen?“ mit einem klaren „Ja“ beantworten – in kleinen Mengen kann er sogar bei Magen-Darm-Verstimmungen helfen. Doch Reis sollte niemals einen großen Teil der Katzen-Ernährung ausmachen, da Katzen keine Enzyme für die Verwertung großer Mengen Stärke besitzen.

Gemüse & Leckerbissen in der Katzen-Ernährung

Spannend ist auch, welches Gemüse Katzen essen dürfen. Gekochte Karotten oder Zucchini zum Beispiel liefern wertvolle Ballaststoffe, die die Verdauung unterstützen können. Und falls du ein echtes Schleckermaul hast, haben wir hier noch eine kleine Liste mit Dingen, die Katzen am liebsten essen – meistens sind es Dinge mit intensivem Aroma:

  • Oliven (der Duft wirkt auf manche Katzen fast wie Katzenminze)
  • Butter oder Ghee (der intensive Fettgeruch ist oft unwiderstehlich)
  • Hefeflocken (herzhaft-umami, sehr aromatisch)
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Quellen

1. FEDIAF (Nährstoff-Richtlinien für Katzen & Hunde):

 https://europeanpetfood.org/self-regulation/nutritional-guidelines/

2. Texas A&M Veterinary Medicine (Spezialwissen zu Vitamin B12/Cobalamin):

 https://vetmed.tamu.edu/gilab/research/cobalamininformation/

4. National Academies (Zusammenfassung der NRC-Studien):

 https://nap.nationalacademies.org/resource/10668/cat_nutrition_final.pdf

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